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21.2.09

Der Indianer

Ich laufe bei -7 Grad zur Bahn, bin gerade dabei den Tag schon abzuschreiben (kalt, lange Uni, abends lernen,...) als ich ihn sehe. Er trägt einen großen Häuptlingskopfschmuck, hat die Kriegsbemalung auf sein Wangen gemalt, unter seiner dicken Winterjacke schauen braune Lederhosen und Mokkasins hervor und: er fährt einen richtigen Roller, keinen Alu-Klapp-Roller, sondern so einen richtig großen, wie ihn Kinder vor 20 Jahren mal hatten (okay, manchmal auch noch vor 10). Ich rede nicht von einem „richtigen“ Pukky-Kleinkinder-Roller in irgendwelchen schrecklichen Farben (okay, ich hätte damals gerne so einen grünen gehabt, aber lieber noch einen altmodischen, größeren Roller), sondern von so einem Teil, dass man noch in irgendwelchen Filmen aus den 50er/60er/70ern sieht, auf dem sogar ich bequem rollern könnte, wenn ich ihn mir nur richtig einstellen würde.
Der Indianer auf dem Roller, der gerade wohl zur Schule fährt (6./7. Klasse?) bringt mich zum lächeln.
Der Morgen ist gerettet ;-). Auch wenn ich am liebsten wieder zu Nina in unser warmes Bett kuscheln würde. Nina sagt vor dem Einschlafen, sie schläft so gerne in meinem Arm ein, rollt sich in meinem Arm ein und mir tut es so Leid, als ich irgendwann später aufwache weil mein Arm eingeschlafen ist und ich mich anders hinlegen muss. Dabei schlafe ich so gerne mit ihr im Arm ein.

Von irgendwann mal (ein Nachtrag)

Heute Morgen sind es -4 Grad und wie so oft diese Woche komme ich kaum aus dem Bett. Ich brauche morgens nicht länger als eine Viertelstunde im Bad, zumindest dann, wenn ich nur an die BA fahre. Dort gebe ich mir mit mir keine große Mühe. Auch wenn ich mich mit mir manchmal wohler fühlen würde, wenn ich wie früher in Tübingen rumlaufen würde. Mal sehen, vielleicht werde ich wieder etwas mehr so sein. Natürlich immer nur abgeschwächt an der Uni und daheim dann ohne Grenzen. Ich schreibe deshalb darüber, weil es mich heute malwieder so richtig ankotze. Auch meine Schlagfertigkeit hilft da nicht. Dumme Kommentare sitzen dann irgendwie doch. Wobei es nun auch wieder nicht so schlimm ist. Aber manchmal komme ich mir schon vor wie früher, dass ich mich irgendwo abgrenzen will von diesen ganzen...nunja.

12.2.09

Zahlen des Tages

14 Kilometer von Gibraltar nach Afrika, 25000 Menschen könnten ihre Jobs im Maschinenbau verlieren (vor 5 Jahren hieß es: studier Maschinenbau, da wirst du gebraucht), der deutsche Werbemarkt hat ein Volumen von 30 Milliarden Euro, Obama gibt 900 Milliarden aus, Merkel 80, ich bin 25, habe heute 2 Tassen Kaffee getrunken, 1 Schüssel Bio-Müsli gegessen, schreibe immer noch kein 10-Finger-System, sondern eher so was wie 5 oder 6 Finger. Ich mag Zahlen nicht. (alle Zahlen in diesem Eintrag habe ich heute irgendwo gelesen)

2.2.09

Tagesausblick // Mittwoch 2

Nachdem ich wieder früher von der BA los bin um zum meinem Psychodok zu kommen, fahre ich viel Bahn, sehr viel Bahn, schreibe diesen Blogeintrag und lerne. Ich muss nämlich bis morgen einigermaßen in C durchsteigen, meinen „report“ für Web Engeneering fertigmachen und irgendwie sollte ich noch ewig viel anderes Zeug nachbereiten. Das deprimiert mich. Sehr. Ich möchte Zeit für Freizeit, Zeit für mich, Zeit für Nina und Zeit für meine Psychoaufgaben. Oh halt, morgen Abend gehe ich zu Markus und Alina einen Film sehen. Und Freitags lerne ich nicht. Dafür aber Samstag und Sonntag. Wie kann ich nur so wenig lernen......*grml* (Anm. kein Markus und Alina, dafür lernen)

28.1.09

Bahnfahrkopfkino

Morgendliches Bahnfahren. Dazu ASP „Schwarz“. Danach „The Plasmareds“ und „U-Bahn X“. Neben mir sitzt ein junger Mann in meinem Alter und liest „Gitarre & Bass“. Die Buttons an seiner Mütze lassen auf „US-Punk“ schließen. Ich überlege kurz, was für eine Gitarre der Kerl wohl hat, ob er wohl in einer Band spielt und erinnere mich an meine glorreiche Musikerkarriere. Wobei wir mit in etwa 30-40 Auftritten in einem Jahr mal garnicht schlecht waren, wir haben aber auch wirklich überall gespielt inkl. Dem Jugendhaus Hallschlag in Stuttgart, lustige Anti-Agressions-Ecke, aber heftiges Umfeld. Der Jugendhauschef wohnte direkt am Jugendhaus und ist nur mit seinen beiden Schäferhunden spazierengegangen, weil er es satt hat von minderjährigen mit Klappmessern ohne Halt und Grenzen bedroht zu werden. Seinen Geldbeutel nimmt er abends auch nicht mit. Und seit jemand seinen früheren Hund im Garten erstochen hat schlafen die Tiere im Haus. Er hat sich mit seiner Arbeit im Jugendhaus wohl nicht überall Freunde gemacht.
Deutschland, das waren die 90er (unglaublich) und eine Stadt wie Stuttgart.
Mittlerweile waren wir in Böblingen und die Menschen um mich herum sind andere. Gegenüber ein anderer Informatiker.

Musik: KiEw – Käferfrühstück.

Der Moment als ich das erste mal „Feierabend in KiEw“ gehört habe. Ich war wirklich etwas schockiert, dass es so was überhaupt gibt. Und dann fand ich es scheisse. Und dann lief dieser Song auch noch jede Woche in der Scheune oder der RoFa. Und irgendwann kennst du den Namen „Douglas Detch“ im Schlaf und magst das Lied. So funktioniert das. ;-) Das ist ja eigentlich genau wie mit allem, was so in der Werbung vorgeführt wird.
Was mich daran erinnert, dass Nina und ich gerade Gothic3:Götterdämmerung spielen. Ich lasse mich jetzt nicht über die vielen Fehler in dem Spiel aus, darüber kann man überall lesen, aber: dort gibt es eine Aufgabe, die sich „töte die Entstellten“ heißt. Die „Entstellten“ sind eine Gruppen Menschen, die in einer Höhle leben und keinen Führer anerkennen. Und die soll man töten. Das ist nicht nur politisch absolut unkorrekt, sondern einfach nur geschmacklos und den Schöpfern gehört dafür eigentlich ins Genick geschossen.

Großstadtgeflüster – Lebenslauf

Mein Magen ist immer noch eine dieser kleinen klebrigen Geschwüre (so fühlt es sich halt an, bil dlich gesprochen) heute Morgen. Ich habe das öfter. Hat mit falschem Essen und zuviel Magensäure zu tun. *brrr* Ich fahre gerade zur BA um mit Menschen, die über „Ökos“ lästern und Schwule nicht mögen in einem Raum zu sein. Zwischendurch prügelt man sich dann und alles ist fein.

Solltet ihr das hier lesen: Fresst meine Shorts! ;-)

Nein, es gibt sie natürlich auch, die Ausnahmen, die so was wie ein Leben besitzen zu scheinen und damit bin ich dann ja schon mal zufrieden.
Ich sollte jeden Morgen heimlich Flyer verteilen und die BA mit politischen und kritischen Postern zupflastern, damit ich mich nicht damit konfrontieren muss, dass ich irgendwie auch versuche einfach zu überleben. Ich ekle mich an.

Da ich nun gleich in der BA bin ich einfach nur stolz auf diesen langen Eintrag. Und aus unerfindlichen Gründen denke ich an den leckeren Hackfleischnudelauflauf, den ich gestern mit Hilfe von Maggi Fix gekocht habe ;-)

25.1.09

BurgerKing und LatexSchlümpfe

Ich fahre Bahn und denke an gestern Abend. Nina ist mit mir nach Tübingen gefahren und es war echt schön und so süß von ihr. Und sie hat mir Gummischlümpfe (klingt lustig, Schlümpfe in Latex ;-)), die blauen, die es früher nur beim Bäcker gab und die voller ungesunder Farbstoffe sind. Und die waren sehr lecker. Auf dem Rückweg waren wir dann noch bei BurgerKing. *yamyam* sehr lecker, aber ja eigentlich gegen unsere Prinzipien. Das darf ab und an aber auch mal sein. =) Nina ist so schön und so lieb zu mir und sie bedankt sich bei mir, weil ich ich bin. =))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

Make my day! (Mittwoch)

Ich komme kaum aus dem Haus, ich bin müde, total abgespannt und down als ich aufwache.*mau* da nehme ich die Ankuschelversuche von Nina, die morgens noch leckerer zu riechen und noch weicher und wärmer als sonst zu sein scheint, natürlich gerne an. ^^

So eingelullt wie ich war, werde ich mindestens 15 Minuten zu spät an der BA sein. Naja, eigentlich möchte ich da heute sowieso nicht hin.Draussen ist es dann kalt, ich schaffe meinen Bus und am Bahnhof sehe ich einen Mann mit Baskenmütze, Brille mit runden Gläsern, Prototyp französischer Maler. Ich möchte ihm aus Sympathie ein Lächeln entgegenbringen, bis ich den TetraPak mit Wein sehe, an den er sich zu klammern scheint. Ich lächle ihn deshalb noch bewusster an und nicke ihm zu, er schaut mich etwas verdutzt an, naja, vll. erinnert er sich ja an mein Lächeln und ist dann etwas weniger traurig. Und wenn nicht, dann hab ich es wenigstens versucht. Es gibt Tage, an denen nimmt mich so was nicht sonderlich mit, aber heute hat mich das vorhin echt kurz fertiggemacht. Und dann macht es mich wieder wütend, so viele Menschen alleine zu sein scheinen mit ihrer Traurigkeit und ihren Problemen. Da hab ich es echt gut. =)

16.1.09

Böblingen

Ich fahre mit der Bahn nach Hause. In Böblingen am Bahnhof ist ein Süßigkeitenautomat voll mit selbstgemalten Plakaten, auf denen Botschaften stehen wie „wir vermissen dich“ usw.. Da hat sich bestimmt jemand das Leben genommen. Die Aufmachung der Plakate (ich konnte die nur beim Einfahren ganz kurz sehen) lässt auf einen Teenager schließen. Mich hat das kurz echt nachdenklich gemacht. Ein junger Mensch nimmt sich ja nicht einfach so sein Leben.
Andererseits könnte es einfach nur so sein, dass ein junger Mensch am Bahnhof gestorben ist. Wieso?

Kindergartenkinder

Heute saß ich wieder neben N., dem unreifsten, unsympatischsten Kerl meines Kurses. Heute war es toll sich gegenseitig gelbe Postits auf den Rücken zu kleben. Besser gesagt den Nerds aus der ersten Reihe. Bei uns sitzen in der ersten Reihe nämlich die wirklichen Klischeenerds. „Seltsamerweise“ sind sie alle nett. Auch wenn ich den Einen sympathischer finde als den Anderen, sie sind nett. Naja, denen muss man jedenfalls Zettelchen hintendrauf kleben. Witzigerweise hatte Zettelkleber N. selbst einen Zettel auf dem Rücken. Von mir angesprochen, wieso er das macht meinte N. „man müsse sich ja ablenken, wo es so langweilig sei“ und „das sei doch lustig“. Als ich ihn auf seinen Zettel auf seinem Rücken hinwies wurde er vorlaut und meinte „sei doch keeen Spießa“ (er ist aus Cottbus und hat einen relativ starken lokalen Akzent). Ich meinte, dass er mich für nen Spießer halten darf, wenn er möchte, aber dass ich ihn nicht nur kindisch finde, sondern sozial unterentwickelt. Worauf er nur undeutlich laberte.
Ich habe das Spiel nicht weiter mitgespielt. Allerdings werde ich ggf. mal laut verraten, dass er auf sein Notebook gelbe Notizzettel mit der Aufschrift „Excelsheet für: - Herr „X.“ – „Mutti““ geklebt hat. Man weiß ja nie, ich glaube dem sollte man mal kräftig gegen das Scheinbein treten ;-)
Ich lästere hier übrigens ziemlich kindisch drüber ab. Ist im Prinzip NICHT okay, aber ich möchte schon mal deutlich machen womit ich es jeden Tag zu tun habe.
Um mal etwas über mich zu lästern: ich schaue dauernd unfreundlich. Nicht gut. Und dann wieder beschweren, dass mich keiner mag...tss...

Aber: jetzt ist erst mal Wochenende! ^^

14.1.09

Weltverbesserungsgemeckere aus Stuttgart - Stadtmitte

Stuttgart, S-Bahn. Nachrichten werden an die Wand geworfen. Deutschland wird mit einer Handball-WM von seinem Zustand abgelenkt. Finanzkrise haben wir alle eh schon zu Genüge gehört, wir werden den Job schon nicht verlieren und wenn schauen wir Handball., aber bestimmt erwischt es eh nur die Anderen und Hartz IV ist schon nicht so schlimm. Das sind doch eh nur die Verlierer, die das bekommen, ich bestimmt nicht. Aber eigentlich ist das schon ganz arg schlimm, aber die Politik tut sogar was. Ganz sicher. 50 Mrd. Euro. Davon könnte man viele Jobs bezahlen. Mindestlöhne einführen. Aber, es wird was gemacht. Gaslieferungen aus Russland bedrohen unsere Wärme, zumindest lassen wir uns auch von dieser Meldung in unserem Unsicherheitsgefühl bestärken, dass nur durch weitere Ablenkungsmaßnahmen, egal ob jetzt Handball-WM, Alkohol, die Jugend, die nichts hinbekommt, schlimme Ausländer oder die Terroristen (Vorsicht, auch Benny ist ein Terrorist!) einigermaßen am Leben/Dahinsiechen/JesusBuddhaJahweAlahUndMeineSchwiergmutterKommtUnsRetten-Glauben erhält. Der Schnee dort draußen ist voller Abgase & Dreck und wehe irgendwas macht mir von selbst aus Spaß. Wehe ich denke! Bitte ab zu den Anderen in die kollektive Betäubung, eingepfercht damit jemand stets die Kontrolle hat.
Ich lerne wie blöd, vergesse das, was mir wichtig ist, manchmal bemerke ich es selbst, manchmal sagt es Nina zu mir, manchmal andere, manchmal sagt es mit ein Lied, manchmal ein Gedicht von Erich Fried. Macht mich das traurig? Manchmal. Macht es mich wütend? Immer. Macht es mich nachdenklich? Immer. Ändere ich etwas?!

Datenschutz

Ich sehe mit in der Bahn in Häppchen den Vortrag „Terrorist All-Stars“ vom Chaos Computer Congress an. Ich verbleibe kopfschüttelnd.
In den USA gibt es eine sogenannte „Terrorist Watchlist“ auf der über 1 Millionen Menschen stehen. Die Menschen auf dieser Liste sind in ihrer Freiheit stark eingeschränkt, d.h. sie dürfen zum Beispiel nicht Fliegen, können sich sicher sein, dass sie überwacht werden, usw.. Die meisten von Ihnen sind in Umweltschutzgruppen oder Tierschutzgruppen aktiv, manche haben vll. Nur darüber im Internet nachgelesen oder für eine Zeitung oder Blog darübre berichtet und stehen nun auf der Liste.
America, Land of the Free, Germany is willing to follow your leadership. *grml*

Shopping bei "Plus" (die mit den kleinen Preisen und den vielen Kameras)

Ich kaufe jetzt, da ich an der BA bin morgens manchmal kurz bei „Plus“ was zu Essen ein. Dort bekommt man eine 1,5-Flasche Apfelschortle, 1 kl. Schokopudding und 2 Bananen für knapp unter 1,30 €, dass muss man denen erst mal nachmachen. ;-) Allerdings kaufe ich bei einem Unternehmen ein, dass seine Mitarbeiter verdeckt überwacht, wo wir wiederum bei der Macht des Geldes wären. Da habe ich als Konsument doch eine Pflicht, mich entsprechend gegen solche Unternehmen zu stellen und dort nichtmehr einzukaufen. In diesen vielbeschworenen schlechten Zeiten wird so was dann wohl wieder zur Geldfrage. Naja, nicht erst seit der Finanzk.....(ich bekomme dieses Wort NICHT über die Lippen...brrr..)

6.1.09

Ferienendgedanken

Morgen geht die BA wieder los und ich denke über die letzten Wochen nach. Meine Ferien waren dank BronchitisAsthmaNebenhöhlenentzündung länger als vorgesehen, sehr angenehm, aber ers ist für mich noch schwieriger zu begreifen, dass es morgen wieder losgeht und mein Hintern klebt fester an dem so bequemen Sofa im Wohnzimmer als er es nach 10 freien Tagen schon würde. Es ist irgendwie seltsam, wenn ich mir vorstelle, dass ich nun nichtmehr überlegen muss, ob ich um halb 9 aufstehe oder ausschlafe. Komisch sich vorzustellen, dass ich bei Dunkelheit das Haus verlasse und nichtmehr neben Nina im Bett liege und wir uns darüber unterhalten, wie der Morgen draussen aussieht, wie er durch unser Schlafzimmerfenster fällt. Ich habe mich in den letzten Wochen viel um mich gekümmert, selten sinnvoll, immer sehr auf Erholung bedacht. Mittlerweile kann ich ganz gut sagen wie es mir geht, was ich möchte. Nicht, dass es vor meiner "Ferienzeit" nicht möglich gewesen wäre, aber ich kann es jetzt mit mehr Selbstverständlichkeit als vorher.
Es ist auch echt übles Zeug in den Ferien passiert. Zum Beispiel mein Vater, der sich weigert in mir mehr als seinen Sohn zu sehen, in Nina mehr als eine "Fremde" (er würde das so niemals sagen, aber er handelt genau so) und der es mit seiner Art geschafft hat, dass ich mich falsch verhalte. Ich fühle mich echt schlimm deswegen, weil ich es besser gekonnt hätte, weil jetzt Funkstille herrscht und ich nicht einfach hingehen und reden kann, obwohl ich das gerne würde.
Weihnachten ansich war super, zuhause, Käsefondue essen, kein Stress, ganz normal und dann mein Geschenk puzzeln (ich HASSE puzzeln, niemand schenkt mir ein Puzzle, niemand!!) und ein einfach toller Abend.
Und meine Geschenke kamen auch gut an. =)

An Silvester gab es zuerst lecker Fleischfondue bei Ninas Familie und dann Feuerwerk, Sekt und Ruhe in unserem Nest. Was völlig Neues für mich, schön, bewusst und ruhig. =)

Ansonsten ist es eher schwer die vielen schönen, erholsamen Momente zusammenzufassen. In jedem Fall lässt sich eines sagen. Die Ferien waren sehr sehr schön, ich werde versuchen jeden Tag, der da noch kommt, ein bisschen sowas wie diese Ferien zu haben und gleichzeitig jeden Tag ein Wenig von der Urlaubserholung nutzen =)


Technisches, BA & wer liest dieses Blog?

Ich versuche zwischendurch immernoch auf Wordpress umzuziehen *uff*, leider funktioniert die "import"-Funktion von Wordpress nicht, so dass ich nicht genau weiß, wie ich weiter damit verfahren soll.
Eventuell mache ich nur einen Link in das Navi-Menü...oder doch nicht?! Keine Ahnung -.- hm.. Ich werde über kurz oder lang auch ein Theme für Wordpress basteln, aber ich weiß nicht so recht wann ich dafür Zeit finden soll.

Ich habe vergangene Woche damit angefangen Mathe zu wiederholen um dann festzustellen, dass ich viel mehr Zeit einkalkulieren muss. Außerdem sollte ich für "Programmieren" noch 5 Unterrichtsstunden in "C" nachholen...hm..."willkommen Benny, du studierst" ;-)

Anbei noch eine kurze Bemerkung: jeder darf dieses Blog lesen. Wenn ich nicht wollen würde, dass man bestimmte Posts lesen darf, dann könnte ich die mit einem Passwort schützen und fertig. Kommentare sind ebenfalls jedem gestattet. =)

Rammeln, Töten, Lallen

Ich lese bei "heise.de" einen Artikel über den (mehr oder weniger) Erfinder des Fernsehens und lese in einer Randbemerkung, wie der Sender RTL im Volksmund genannt wird: "Rammeln, Töten, Lallen".
*lach* (oder sollte man nicht besser weinen?!)

In einem anderen Artikel wird ein Fall aus Berlin erwähnt, den ich äußerst heftig und schockierend Finde.
Dazu gibt es einen Artikel auf Zeit.de und ein Weblog.

28.12.08

25C3 - Nothing to Hide

Der CCC verantaltet seine Jährliche Konferenz. Super Vortagsthemen. Das ganze gibt's als Stream zum "live" sehen und auch irgendwann als Download (wenn die Server mal nicht überlastet sind).

Mehr Info findet ihr HIER.

WoW - gute Neuigkeiten

Gerade lese ich auf Heise.de, dass die Softwareschmiede Blizzard bekanntgegeben hat, dass über 11,5 Millionen Menschen "WoW" spielen, dass die 2. Erweiterung bei Amazon auf Platz 1 der Weihnachtsgeschenke lag und am ersten Verkaufstag eben jener Erweiterung über 290.000 Exemplare verkauft wurden. WoW ansich generiere mittlerweile über 1 Milliarde $ Umsatz pro Jahr. Trotz Wirtschaftskrise.
Ist ja auch kein Wunder. Wenn der Alltag trist, grau und die Zukunft ungewiss ist stürzen sich Menschen um so lieber in die virtuellen Fantasiewelten. Und von den laufenden Kosten her ist es gerade eben noch mit etwas sparen für jeden erschwinglich. Für mich ist diese Tatsache nichts neues.
Ach ja, den neuen Werbespot mit Ozzy Osbourne find ich gut, genau wie den mit Mr. T. Videos seht ihr
HIER (OZZY) bzw. HIER (MR. T).

PS:
Ich spiele KEIN WoW, mir reichen "altmodische" offline Spiele. Nina und ich spielen zusammen gerade "Gothic 3".

19.12.08

Tchibo Weihnachtszeug

Heute habe ich DAS Weihnachtsgeschenk in der Fernsehwerbung gesehen. Also ich meine wirklich DAS Weihnachtsgeschenk. Es wurde im Rahmen eines Werbespots von "tchibo" gezeigt. Eine "wundervolle" Hundetasche aus Leder. ;-)

Also ich mache mich über wirklich wenig Dinge lustig und versuche auch wirklich wenig Urteile zu fällen ohne mich kundig gemacht zu haben...blablabla.....*endloseListeWieTollUndWieGerechtFertigtMeineMeinungIst*....also: ich finde Hundetragetaschen schlimm. Ich bin mir durchaus bewusst, dass es mit einem kleinen Hund schwierig ist in Stuttgart die Königsstraße hoch oder runter zu laufen und von allen gesehen zu werden, aber: Kleine Hunde gehören a) nicht auf die Königsstraße und b) nicht in Tragetaschen. Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein, dass ich es schlimm finde Hunde zu züchten, die bei 10 Grad anfangen zu frieren wie ein Schneider(hund). Bei 10 Grad Minus würde ich meinem Hund auch ein Cape anziehen, aber bei plus 10 Grad.

So. Intoleranter Benny. Ich mag mich. ;-)

11.12.08

Elterntelefonate

Gestern Abend hat mein Vater bei uns angerufen. Ich war nicht zu hause und er hat Nina mit „Frau L...“ angesprochen. Ich hasse es. Vor allem weil ich Ninas Familie noch nie gesiezt habe. Und nun wohnen wir über 1 Jahr zusammen und meine Eltern können sich immer noch nicht herablassen meiner Freundin das „du“ anzubieten. *grml*
Dafür gibt es keine Ausrede. In der heutigen Zeit ist das meiner Meinung nach ein Statement. Und in der Kombi, dass mein Vater ja mit irgendwelchen Leuten, mit denen er Golf spielt auch das „Sie“ gar nicht erst in den Mund nimmt, macht mich das wahrlich wütend.*grml*
Überhaupt scheint sich für meine Eltern nicht die Frage zu stellen, wie es mir denn geht. Man will es besser nicht wissen, denn man könnte ja eine Antwort bekommen, die man nicht mag oder so. Gestern hat mein Vater mich gefragt „wie es mir geht und wo ich bin“ (nicht das er letzteres nicht schon von Nina erfahren hätte) und als ich meinte, dass es mir nicht so gut geht und ich ziemlich fertig bin und gerade nach Tübingen zu meinem Psychodok fahre meinte er nur „dann mag ich dich nicht weiter stören, meld dich mal wenn es dir besser geht“. Das hat er wörtlich gesagt.
Auf dieses „wir wollen glückliche Kinder“- und „bitte blos keine tiefgehenden Gespräche-Ding habe ich so was von keine Lust mehr. Und dazugelernt wird da wohl nicht. Und dann soll ich an Weihnachten so tun als würde es mit gut gehen, alles ist fein und wir sind eine tolle Familie und so. Ich bekomme gerade gute Lust, nicht hinzugehen.
Ich habe einen neuen Freund. Er ist klein, aus Stoff und ein Elch. Er heißt Ole. Den Namen habe ich mir ausgedacht und ich finde, dass Ole ein prima Name für einen Elch ist. Er ist klein und ich werde ihn immer mit mir rumtragen. Ole ist mein liebevoller Begleiter, der mich aufbaut, wenn es mir mal nicht so gut geht. Normalerweise macht Nina das immer, und wenn sie nicht da ist hilft Ole mir bestimmt bis ich nach Hause komme. Damit muss er sich abfinden. ^^ Das ganze war die Idee von meinem Psychodoktor und mal sehen ob das hilft. Ich bin nämlich ein ganz toller Benny, und wenn das mir noch mal jemand sagt ist das sicherlich nicht falsch, auch wenn ich mir schon ein bisschen komisch vorkomme, naja, eigentlich passt das ganz gut zu meinem Nummerntick ;-)