27.11.08

Wordpress 2.6

Eventuell werde ich dieses Blog umziehen. Ich bin generell mit Blogger nicht unzufrieden, nur ist es im vergleich zu Wordpress schon eine zimelich limitierte Plattform.
Seit kurzem weiß ich, dass Wordpress eine einfache Migrationsfunktion hat ^^ Das sollte es wirklich einfach machen =)

Aso: Wordpress, here I come!

The Order Of The Stick

es lebe "Nerdworld" ;-)
hier ein echter geiler, kostenloser Internetcomic (auf Englisch).

The Order Of The Stick

KerzenMusikAbendGefühle

Ich sitze auf em Bett und habe mich dazu "durchgerungen" einen neuen tollen Blogeintrag zu schreiben ^^ Nina bastet im Wohnzimmer einen Adventskalender für mich - was mich daran erinnert, dass ich meinen für sie noch nicht angefangen habe, da wird wohl am Wochenende eine große Bastelattacke anstehen =) -, ich höre Musik - was mich daran erinnert, dass ich dafür, dass ich bald wieder auflegen will, absolut nicht auf dem Laufenden bin, andererseits ist es eh sehr schwer unter der Flut an neuer Musik die Perlen herauszufinden -, wir haben uns gegenseitig Kerzen angezündet und ich fühle mich supersondersauwohl. Nun wird es Zeit mich wieder bei meinen "Pappenheimern" zu melden ^^ damit betreffende Personen auch was davon mitbekommen, dass ich an sie denke - Gedankenübertragung wäre schon was tolles, nur: wie schaffe ich es die Gedanken der anderen Menschen auch mal draussen zu halten.
Aus den winzigen Boxen unseres Laptops dringen klassische Elektrosongs ;-)
damit meine ich atbewerte, qualitativ hochwertige elektronische Musik. Okay, Covenant. Zufrieden?!

Bevor ich es vergesse: niemals die Lautsprecher eines Lenovo-Business-Notebooks benutzen. Monoautsprecher stinken. ^^

Mathe ist übrigens auch ein Arschloch. Aber dazu kann ich nächste Woche, wenn die BA losgeht mehr erzählen. ;-)

Ansonsten ist die Lebenslage heute entspannt, ich sitze auf einer Tannenspitze auf dem Klo, kühle meinen, von explosiven Durchfällen geplagten, Hintern und freue mich darüber, dass Nina und ich herrlich albern sind. Und das obwohl wir ab und an Nachrichten sehen, unter Menschen gehen und auch noch in Deutschland leben ;-)

Das nenne ich mal einen Blogeintrag.
Sehr gelöst und entspannt euer
Benny

22.11.08

Samstag

ich sitze am Esstisch, draußen hat es geschneit und ich lade die Blogeinträge, die sich vergangene Woche so angesammelt haben hoch (ich bin im Übrigen zu faul das Datum zu ändern). Nina sitzt vor mir auf dem Boden und sie bastelt eine Burg aus lila Tonkarton. Sie ist ganz in ihre Bastelei versunken und macht das so unglaublich akkurat und liebevoll, so konzentriert und süß, dass ich sie am liebsten a) jetzt sofort heiraten b) küssen und c) niemehr loslassen will.
Ich halte mich erstmal an b) und c), a) kommt dann irgendwann ^^. Deshalb bleibt es jetzt bei diesem Post.

ein wundervolles Winterwochenende wünscht

Benny


PS: heute ist Spongebob-24-h-Marathon-Tag auf Nick ^^

Sprüche aus dem Nest

"Wir werden es machen wie die Schlupfwespen und den Feind von Inenn aushöhlen."
- Benny über die Arbeit in einer durch und durch kapitalistischen Welt.

"Ich würde jetzt schon gern eine Pommeswurst mit Curry essen."
- Benny zum Thema: wohin uns Ninas Familie wohl zum Essen einläd

Kindsein 2008

Nina und Benny sind auf ihrem wöchentlichen Einkauf im örtlichen Marktkauf. Nina schenkt mir eine Schachtel voller Koala-Kekse. Ihr kennt doch ganz bestimmt diese Koala-Kekse, mit Schokocreme gefüllt, deren Verpackung so wundervoll eure kindlichen „haben will“-Impulse angesprochen hat und die ihr nie, oder zumindest selten bekommen habt. Genau so eine Packung habe ich von Nina bekommen, nicht mit schokoladiger Füllung, sondern mit weißer Milchcremefüllung. In der Packung war eine Kleine „Koala“-Figur, in der Art von Ü-Ei-Figuren. Ein kleiner Piraten-Koala. Die Figur wird zusammen mit einem kleinen bunten Stück Papier geliefert. Auf ihm ist eine kurze „Geschichte“ zu den Piraten-Koala-Sammelfiguren (von denen sich immer eine in einer Kekspackung befindet) abgedruckt. Ich habe sie hier für euch abgetippt. Bevor ihr sie lest kommt die Preisfrage: Was ist hier seltsam, falsch und – zumindest für mich – extrem befremdlich ??

"Käpt'n Ara und seine Koala Mannschaft machen mit ihrem schnellen Segelschiff die sieben Weltmeere unsicher. Nach vielen Abenteuern bringt sie ihre Steuerfrau Bonny Bounty mit ihrem GPS-Kompass sicher zurück auf die Pirateninsel, au der Sven Stuhlbein schin voller Erwartung durch sein Fernrohr nach ihnen Ausscheu hält. Heide Klunker und Harry Haken schnappen sich sofort ihren Teil der Beute und bringen sie unter den argwöhnischen Blicken von Albert Arglist in Sicherheit. Zur Feier des Tages stimmt Paolo Papagello ein Freudenlied an und Pia Piratina beginnt ein Tänzchen. Die Koalas sind wirklich die cleversten Piraten."



Hallooo? Piraten mit GPS-Gerät?? Was ist mit Kompass? Unsere Kinder werden mit etwas Pech nicht mehr lernen, was ein Kompass ist. Überlegt euch das mal. Man würde eine Piratengeschichte umschreiben...“und Schwarzbart, der grausame Pirat lag tot auf dem Deck seines Schiffes. Der Kampf war vorbei, der Großmast lag zerborsten über der Hauptdeck verteilt, Splitter hatten sich einzelnen in die Arme, Beine und unbeschuhten Füße gebohrt und Leutnant Jack von der königlichen britischen Marine beugte sich über seinen Feind. Er griff zur Jacke des toten Korsaren, seine Finger wanderten über den groben, schwarzblauen Stoff, da, die Innentasche, dort musste sie sein..... Zurück an Bord seines Schiffes legte Jack das kostbare Stück Papier, auf dem der Weg zu Schwarzbarts Schatz verzeichnet war auf den Tisch. Er drehte sich um und holte sein nagelneues GPS-Navigationsgerät aus seiner Schublade....

BITTE WAS?
Ich bin jetzt 25 und fühle mich jetzt schon von Zeit zu Zeit fremd in dieser Welt und mit einigen Veränderungen, die sich so ergeben haben. Wie fühlen sich dann erst Menschen, die doppelt oder 3 mal so alt sind wie ich???
Ich glaube es ist wirklich schwer sich geistig so beweglich zu sein, dass man den Bezug zu „der Welt da draußen“ nicht verliert und trotz der Tatsache, dass man sie oder Teile von ihr ablehnt, in ihr zurecht kommt. This kinda freaks me out. Brrrrrrrrr.

Wieder mal Bahnfahren mit Benny. (Vorsicht Zynismus, Ironie,...)

Gespräche über Pferde – drei TennagerPseudoErwachsene Gören und ihr obligatorischer schwuler Freund. Alkoholgeruch von der obligatorischen Wochenend-Sauf-Gruppe.Minderjährige, die auf dem Heimweg sind, die nicht länger als 12 wegbleiben dürfen. Penetrante, versnobt dreinblickende „Bessergestellte“. Wichtig aussehende Anzugträger, neben der Oma mit dem Pelzmantel.

Will ich diese Stereotypen sehen oder sind sie wirklich da?

ch bin voller vorgefertigter Bilder in meinem Kopf, urteile obwohl ich selbst nicht beurteilt/verurteilt werden möchte. Ich sollte das lassen. Oberflächlichkeit und Intoleranz. Ich bin auch nicht viel besser als die Menschen, die sich nach mir und Nina umdrehen, wenn wir Hand in Hand unseren Einkaufswagen durch den Marktkauf schieben. Ich war auch mal biertrinkend in einer S-Bahn, ich habe auch mal nur bis 12 wegbleiben dürfen.

Das Einzige an das ich mich vielleicht nie gewöhnen werden kann ist dieses Mischmasch an Gerüchen und Gestänken. Sind sie in allen S-Bahnen der Welt gleich? Oder nur in Stuttgart? Gerade riecht es nach Gummibärchen weil der "schwule, feminine, gut zuhören könnende Teenager" eine Tüte voll isst. Vielleicht ist er ein übler Drecksack, der nicht zuhört und alle scheiße behandelt weil er so unglücklich darüber ist, dass er schwul ist und nicht den Mut hat es anzunehmen und zuzugeben (nicht, dass es einfach wäre, um Himmels willen).

Ich bin schrecklich gerne zynisch. Und ich mache mich über mich selbst lustig. Man sollte sich immer an seine eigene Nase fassen.


(Anm. von Benny: ich habe heute ein neues Wort für Nase gelernt: "Breschdleng" - eine besondere Sorte Nase, wer mir sagt was für eine Sorte "Nase" es ist, bekommt keine Waschmaschine. ^^)

I'm a family guy (not the tv show!)

Es ist Freitag Nacht, halb 12. Ich war bei einer Familienfeier. Meine Familie ist schon seltsam. Aber auch herrlich locker und unverkrampft. Und alle sind musikalisch. Es ist schon seltsam, wenn 25 Familienmitglieder zusammen vor dem „Geburtstagskind“ stehen und ein selbstgedichtetes Lied singen, laut und richtig. Nicht schräg oder falsch, sondern laut und richtig. Und meine beiden Cousins haben beide einen „alternativen“ Musikgeschmack was ich wirklich sehr witzig finde. Der jüngere – 17 - ist ein großer Fan von Schandmaul während der andere (ich glaube er ist 19 oder 20) Metal und Metalcore (diese Stilrichtung habe ich noch nie verstanden, das ist einfach Metal oder harter Crossover für mich...) hört. Ich mag die beiden und wir haben uns nett unterhalten. Auch sonst war es ziemlich locker und ungezwungen und ich merke, dass ich doch irgendwie ein Familienmensch bin. Ich könnte das nicht immer haben, aber so ab und zu ist eine gesunde Dosis Familie doch ganz gut. Leider war Nina nicht dabei, aber das nächste Mal dann bestimmt. Ich bin schon ganz bald bei ihr und kann es kaum erwarten sie zu sehen. ^^ *freudifreu*

Burger King

Ich sitze in Tübingen im Burger King am Bahnhof, vor mir auf meinem Tablett liegt eine kleine Portion Pommes aus gentechnisch veränderten Kartoffeln, lauwarm, etwas lätschig, Der Cheeseburger war ohne Zweifel lecker. Die Toilette ist geschlossen. Aus dem Lautsprecher dröhnt Popmusik von vor 5 Jahren und mich überkommt eine unbestimmte Wut. Eine Gruppe Jugendlicher redet in ihrer Gossensprache über irgendwelche „Bekannte“, sie klingen enttäuscht und wütend. Mensch bin ich froh, wenn ich hier raus bin.

24.10.08

Komm, zieh’ es an,

das rote Kleid.

Das zarte, glänzende,

federleichte, rote Kleid.

Lass’ uns tanzen, wirbeln,

lass’ uns schweben,

Du und ich.

[von A. Kronenberg]


Ist es nötig zu sagen, an wen ich dabei denke? Eigentlich nicht. Trotzdem tue ich es. Nina. In Liebe dein Benjamin

3 Sätze - Mittwoch

Auf dem nassen Asphalt liegt ein großes, rot leuchtendes, wunderschönes, goldener-Oktober-Ahornblatt. An den Ecken kaum erkennbar grau-schwarz angefault. 2 Meter entfernt lacht eine Tannennadel.

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln an stark verregneten Tagen hat durchaus masochistische Züge.
Nässe von oben, Nässe von der Straße, Kälte durch Auf-Den-Bus-Warten, dazu ein ungesundes Maß an Bewegung da man irgendwann, zwangsläufig zu Fuß gehen muss.
Die an solchen Tagen bevorzugt auftretenden feuchtwarmen S-Bahnen sind das bevorzugte Biotop von Schwitz- und Fischgerüchen. Leider nicht nur in Axelhöhlen.
Ich hatte mal Hunger.

3 Sätze - Dienstag

Die Oktobersonne erwärmt den Asphalt, ein letzter Schmetterling sitzt den Moment genießend an der grauen Außenwand. Selbst ihr hässliches Grau kann ihm den Sonnenmoment nicht nehmen. Goldene Oktoberenergie eben.

Der Technologiepark

Lenovo R60

15’ mit 1440x1050

Pentium Core 2 T5600

2GB Ram

100GB Festplatte

ATI 1400 512MB

Win XP SP3

Untitles

Ich sitze am Böblinger Bahnhof, es hat gerade aufgehört zu regnen und ich schreibe den ersten Blogeintrag seit etwas über einem Monat. Tja. Wenn es nach Nina gegangen wäre, dann würden hier mit Sicherheit schon mehr als 10 Einträge stehen, aber der Meister Benny gibt sich nur selten die Ehre ;-)

Gerade war ich in BB im CityCenter, einem der hässlichten – ich wiederhole in Großbuchstaben HÄSSLICHSTEN – Einkaufszentren (naja, heruntergekommenem Gebäude das etwa ein Duzend Geschäfte beherbergt wäre passender) Deutschlands. Bemerkenswert waren lediglich ein etwa 209 Meter langer Sims unter einem Dach der Ladenpassage, auf dem sich geschätzte 50 Tauben aufreihten, wie Hühner auf der Stange, alle mit ihren Köpfen unter ihren Flügeln eingemummelt. Sehr süß, leider habe ich natürlich vollkommen vergessen ein Foto zu machen (ach ja, wiedermal SCHWÖRE ich mir NIEMALS wieder die Firmware meines N73 zu aktualisieren). In Wahrheit habe ich natürlich nicht vergessen ein Foto zu machen, ich möchte nur, dass der neugierige Leser seine grauen Zellen in Schwung bringt und sich einen 5cm schmalen Sims an einer Wand unter einem Glasdach vorzustellen, auf dem viele eingemummelte Tauben sitzen. ;-)

Zurück zu Böblingen und dem CitiyCenter. Böblingen ist echt hässlich. Zusammen mit Sindelfingen bisher nahezu unübertroffen. ;-)

In Sindelfingen arbeite ich übrigens. Meistens mit viel Spaß und Motivation. Nette Kollegen, Gleitzeit, ich fange um halb 8 an und ich bin sehr fleißig. Der Kaffee ist durchaus genießbar und Nina macht mir fast täglich sehr leckeres Essen, das ich in meiner Mittagspause verzehre. Mehr mag ich eigentlich erst mal nicht dazu schreiben, meine Arbeit wird vielleicht immer mal wieder auftauchen, aber eigentlich möchte ich ja nicht über meine Arbeit bloggen.

Ich mag es trotz aller Quälerei morgens auzustehen. Die Welt ist dunkel (Winter) und wenn es hell wird setze ich mich gerade an den Schreibtisch, habe die erste Tasse heißen Kaffee vor mir und ich schaue aus dem Fenster und die Sonne geht auf. Beinahe poetisch. ;-)

Ich mochte den goldenen Herbst sehr, seine Temperatur war genau richtig und die Sonne hat nicht mehr soviel Kraft, sodass ich sie beinahe genieße ;-)

Am Samstag waren wir mit Familie Bruns spazieren und wir haben eine neue Route entdeckt, die wir hoffentlich noch oft spazieren gehen.

14.9.08

Benny vs. diese Realität

Gestern hatte ich wieder mal einen dieser "Oh mein Gott diese Welt ist 1. Krank 2. bedarf einiger Änderungen 3. ist kein Platz für Kinder und 4. kein Platz für mich"-Momente. Es wir kurz vor halb 3, ich stand in Ludwigsburg auf dem Busbahnhof, es war zu kalt, es nieselte und ich hatte nur meinen Kapuzenpulli an. *brrr* Ich stehe an der Bushaltestelle, an der der Bus ins Breuningerland fährt. Plötzlich: Maschinengewehrrattern. In einem Durchgang zwischen 2 Geschäfthäusern steht er. Er ist, vielleicht 3 Jahre alt, trägt einen Jogginganzug - Mensch, das muss doch kalt sein - und eine Maschinenpistole. Sie ist schwarz, vielleicht einen halben Meter lang und aus Plastik. Wenn man den Abzug betätigt, rattert die kleine Plastik-MG los, wahrscheinlich nicht annähernd so laut wie das Original, aber doch so laut, dass sich Passanten in 50 Metern Entfernung umdrehen. Leider schütteln nicht alle den Kopf. Der vordere Teil des Laufs bewegt sich mit jedem "Rattern" schnell vor und zurück, ich schätze mal um den "Rückstoß" zu simulieren. Der Junge zielt mit dem Zielfernrohr auf Passanten. Ratterratter. Offenbar ist irgendwas kaputt, der Vater hört kurz auf zu Telefonieren, fummelt an dem Plastikgewehr herum und schon rattert es wieder. Menschen drehen sich um, schütteln Köpfe, irgendjemand sagt etwas wie "Sie sollten sich schämen, ihrem Sohn ein Gewehr zu kaufen". Ich sage "ich auch". Bilder von Kindersoldaten, Kriege (in Afrika und sonstwo), graue Wolken, Wut.

Ich bin für diese Welt nicht gemacht und ich habe wirklich wieder das schlechte Gewissen, dass ich NICHTS dazu beitrage, diese Welt zu ändern, außer vielleicht etwas mehr als manch andere Menschen nachzudenken und etwas mehr Bioprodukte zu kaufen. Ziemlich beschissen finde ich.


Ansonsten geht es mir gut, das Breuniland ist voller konsumierend-ignorierend-genervter Menschen, ich freue mich nur noch 2 Mal dort arbeiten zu müssen und ansonsten ist das Wochenende sehr sehr entspannt und schön.

Sonntage sind aber trotzdem immer wieder seltsam. ^^

11.9.08

Donnerstag - Donner?

Ich habe um ehrlich zu sein keine Ahnung ob und wie oft ich diesen Titel schon verwendet habe. Aber ich bin ein - um die Sprache meiner schwäbischen Heimat zu verwenden - "fauler Strick" und habe einfach keine Lust dazu.

Eigentlich wollte ich heute Morgen einigermaßen Zeitig aufstehen, aber erstens haben wir gestern gemeinsam Chihiros Reise ins Zauberland gesehen (schön, besonders für einen asiatischen Zeichentrickfilm, ich mag die normalerweise nicht sonderlich) und waren lange wach und zweitens schlafe ich auch ganz gerne lange, wäre da nicht jedes Mal der halbe Tag dahin.
Jetzt sitze ich mit einer beinahe leeren Kaffeetasse am Esstisch, wir haben es doch tatsächlichgeschafft die Wohnung einigermaßen ordentlich zu halten und ich genieße es in meine Decke gewickelt, ab und an vom Laptop aufzusehen, meinen Blick durch unsere Wohnung, zu Nina, die mit mir am Esstisch sitzt, auf unseren Balkon, die Wiese davor und dann wieder zurück auf diesen Text schweifen zu lassen.

Vor mir liegt ein langer, sonniger, vielleicht etwas kühler (okay, für mich genau richtig ^^) Septembertag und ich fühle mich großartig. =)

Mal sehen, was dieser Tag so bringt ^^

10.9.08

Tech-Talk // Neuesr Laptop

Nachdem mein heißgeliebter alter Laptop über den Jordan gegangen ist (es ist erst knapp 2 Wochen her *schnüff*) haben wir ein neues tragbares Computerdingens.
Foto wird noch nachgereicht, aber hier mal ein kleines bisschen Techtalk:

GUI:
MS Vista Home Premium SP1

Prozessor:
Intel Core 2 Duo T5750 2,o Ghz

RAM:
4GB

Grafik:
Geforce M 9200 GS 512MB

Festplatte:
320GB

Farbe:
schwarz, was sonst ;-)

Lebenszeichen 2.0

Es fühlt sich seltsam an, nach so langer Zeit wieder zu bloggen. In den letzten Monaten ist zu viel passiert, oberflächlich, aber tiefergehend.

Sicherlich zu viel, als dass ich jetzt hier mal eben 10 Einträge machen und das Blog damit auf den neuesten Stand bringen könnte. Ich habe auch keine Ahnung, ob ich noch Leser habe. Wahrscheinlich eher nicht. Aber naja, wie immer komme ich aus der realen Welt zurück in mein kleines virtuelles Zuhause gekrochen.

Und dieses Mal mit einem neuen Laptop und vielen, vielen Neuigkeiten, Entwicklungen, Gedanken. Mal sehen, wieviele es hier in mein Blog schaffen werden und wie mein Blog in ein oder zwei Monaten aussehen wird.

Ich grüße alle, die eher zufällig, oder aus Gewohnheit, oder sonstwie hier gelandet sind.

alles Liebe

Benny

23.4.08

Best of Blogs

Ash:
Glück ist fluffig. Ich weiss es, es ist mir begegnet.
Das war am Montag.
Ich ging raus auf die Straße und fühlte mich ... fluffig.
Ich hatte keine Angst.
Seltsam, denn ob das Angst ist, das macht, dass ich mich nicht fühle und meine Umwelt als unwirklich und unvollständig wahrnehme, das hatte ich eigentlich noch nicht geklärt. Aber als es weg war, und ich all diese Dinge riechen und fühlen konnte und die Menschen, die an mir vorbeigingen mir einfach egal waren ... da wusste ich: Hey, ich habe keine Angst mehr.
Genauso muss es gewesen sein, als ich kleiner war. Als die Welt für mich noch ein berechenbarer, sicherer Ort gewesen ist.
Dass es seit etwa zehn Jahren mit Ausnahme eines halben, wunderbaren Jahres in meinem Leben höchstens tageweise diese Fluffiness gab, ist traurig. Schlimmer finde ich, dass ich so lange höchstens halbherzige Versuche unternommen habe, etwas dagegen zu unternehmen. Es war mir nie wichtig genug. Dabei weiss ich schon länger, was ich tun müsste ...
An jenem Montag habe ich also beschlossen endlich mit dem Warten aufzuhören, mit dem "mich irgendwie durchschummeln", mit dem Hoffen, dass es irgendwann alles von alleine, ohne mein Zutun, gut wird, mit dem "erst mal Studium irgendwie fertig kriegen, um mich kümmern kann ich mich später" ... mit dem ganzen Schmu.
Ich habe meinen Stundenplan über den Haufen geworfen und sogenannte "wichtige Veranstaltungen" durch Tai Chi und Yoga ersetzt. Ich lese Bücher über das "innere Kind". Ich versuche herauszufinden, was hilft.
Mein Plan ist noch nicht vollständig, aber ein guter Anfang.
Ich würde alles tun für noch einmal eine halbe Stunde fluffiness ohne Angst ...

Kim:
Das Schlimme daran ist,
dass ich dich wirklich vermisse.
Alles Roger
Und wieder eine schlaflose Nacht. Wie immer nach der Nachtschichtwoche. Hundemüde krabble ich abends ins Bett, schlafe etwa zwei Stunden und erwache urplötzlich wieder, nur um am nächsten Morgen erst wieder einzuschlafen (oder zur Frühschicht zu gehen). So liege ich also im Bett, den Mac auf meinem Bauch. Da braucht's übrigens keine Wärmeflasche mehr. Und während ich so da liege, surfe, twittere und staune, schiele ich mit einem Auge in die rechte obere Ecke des Bildschirms um die Uhrzeit abzulesen. Ach, 1:12 Uhr ist es erst. Das geht ja noch. Dann kneife ich die Augen kurz zusammen und sehe nochmal hin. Tatsächlich, ich habe nicht auf die Uhrzeit geschaut, sondern auf die prognostizierte Akkurestlaufzeit. Es ist in Wirklichkeit 4:00 Uhr. Na gut, um 5:12 höre ich auf und schlafe.
Bestatterweblog
Der Schwiegersohn ist mitgekommen um seine Schwiegermutter beim schweren Gang zum Bestatter zu unterstützen.
Im Beratungszimmer sagt er: “Ich bin ja quasi auch aus der Branche.”

“Ach”, frage ich, “Sie sind auch Bestatter?”

“Nein, das nicht gerade, aber beim Tiefbau.”

Ja wenn er meint…

Schrempfy
31.000 Polizisten in London sollen einen Microchip implantiert bekommen. Es diene der Sicherheit des Personals. Sie können auf einen Meter genau geortet werden - rund um die Uhr. Die Verwunderung bei den Polizisten ist groß. Denn in ihren Funkgeräten, die man ja schließlich auch immer dabei hat, ist ebenfalls ein Sende für die genaue Ortung. Die alten GPS-Antennen seien veraltet. Glaubt man jedoch diesem Artikel und den glaubwürdigen Verweisen, dann besteht gar kein Unterschied.

Ein weiterer Schritt in die totale Überwachung. Naja, in London ist das sowieso schon nicht mehr normal. Alle paar Meter eine Videokamera. Noch besser sind aber ein paar Menschen, vorwiegend in den , die sich freiwillig RFID-Chips implantiert lassen haben. Jetzt, wo Vater Staat alles über das gläsernde Volk weiss, braucht auch niemand mehr vor Al-CIA-da Angst haben.

Bescheuerte Werbung

KLICK

Kofein-test
The Caffeine Click Test - How Caffeinated Are You?
Created by OnePlusYou